PALFINGER News

„Ausgereifte Technik mit logischer Bedienung“

03.05.2021

Dachbegrünungen sind im Trend. Das Material dafür an Ort und Stelle zu bringen, ist kein leichter Job. Um die Arbeit einfacher und effektiver zu machen, beschaffte die Firma Benkert Dachbegrünung GmbH & Co. KG fünf neue Lkw mit PALFINGER-Ladekran.  

Ab und zu muss Silvio Kupfer noch auf die Bedienkonsole schauen, um mit den Joysticks und Knöpfen klar zu kommen. „Aber das ist nach ein paar Tagen der Eingewöhnung sicher Routine und ich kann mich voll und ganz auf den Kran und die Last daran konzentrieren“, erklärt der Kranspezialist. Seit über acht Jahren ist er bei der Benkert Dachbegrünung GmbH & Co. KG beschäftigt und fährt einen der großen Kran-Lkw. So ist seine Begeisterung für den neuen MAN TGX 26.510 mit dem PALFINGER PK 30.002 TEC 7 schnell nachzuvollziehen. „Es ist eine ausgereifte Technik, die Bedienung ist einfach, logisch und intuitiv, sodass man auch filigrane Arbeiten sicher und trotzdem schnell ausführen kann. Außerdem ist das Auseinander- und Zusammenlegen, dank der Automatikfunktion, ein Kinderspiel.“ Dem stimmen seine Kollegen zu, schließlich ist dieser Tag im März wie Weihnachten für sie. Denn Firmengründer und Geschäftsführer Volker Benkert hat sich nicht lumpen lassen und auf einen Schlag den ganzen Fuhrpark erneuert. Neben zehn Transportern von MAN – Typ TGE – hat er außer dem Fahrzeug für Silvio gleich noch drei weitere, baugleiche MAN TGX 26.510 mit dem PALFINGER PK 30.002 TEC 7 und einen 7,5-Tonner MAN TGL 8.250 mit dem PALFINGER Kran PK 7.501 SLD 5, sowie die dazugehörigen Tandemanhänger angeschafft. Dadurch, dass alle Fahrzeuge von der Bedienung her gleich sind, sei es für die Fahrer einfacher, auch einmal den Lkw eines Kollegen zu übernehmen, ist seine Devise. Auch für Gebietsverkaufsleiter Ladekrane bei PALFINGER, Sebastian Nilkens, ist die Übergabe der fünf Kran-Lkw nichts alltägliches: „Es kommt immer wieder einmal vor, dass zwei oder drei Maschinen gleichzeitig verkauft werden, aber fünf auf einen Streich, das ist schon eine Besonderheit.“

Dachbegrünung hat stark zugenommen

„Als ich vor 30 Jahren die Firma gründete, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass sich heute über 50 Mitarbeiter darum kümmern, begrünte Flachdächer anzulegen und zu pflegen“, freut sich der Geschäftsführer rückblickend. Allerdings gibt er auch zu, dass es ein bisschen Glück war, sich damals nach einem Starkregenereignis für diesen Weg entschieden zu haben. „Ein begrüntes Dach kann etwa 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter zurückhalten. Der Großteil dieser Regenmenge verdunstet wieder. Der andere Teil sickert erst stark verzögert durch die aufgebrachte Substratschicht, bestehend zum Beispiel aus Lava, Bims oder Blähschiefer und entlastet so wesentlich die Abwasserkanalisation und beugt dadurch Überschwemmungen vor.“ Dies machen sich mittlerweile Kommunen zu nutzen und schreiben bei Flachdächern eine Begrünung vor. Mancherorts gibt es auch Zuschüsse oder eine Befreiung der Kanalgebühren, wenn auf diese Weise das Regenwasser gepuffert wird. „In Würzburg konnten wir zum Beispiel einen großen Baumarkt mit 11.000 Quadratmetern Dachfläche begrünen“, sagt Volker Benkert. Das entspricht der Größe von 1,5 Fußballfeldern.

Um die etwa acht Zentimeter starke Pufferschicht aufzubringen, galt es jede Menge Material auf das Dach zu heben. „Das geht nur mit einem guten Kran wirtschaftlich. Unsere alten Modelle waren zwar okay, hatten aber doch einige Nachteile, gegenüber den neuen PALFINGER PK 30.002 TEC 7.“ Wesentliche Argumente für die Modelle von PALFINGER seien zum einen, dass sich der nur knapp drei Tonnen schwere Kran perfekt platzsparend hinter der Ladefläche zusammenfalte, sodass noch jede Menge Material mit zur Baustelle transportiert werden könne. Zum anderen punkte der Kran mit dem sogenannten Fly-Jib – einem abknickbaren Ausleger – der noch ein Stück waagerecht über die Dachkante reiche, sodass sich Paletten oder BigBags sicher abstellen und entleeren lassen. Das mehrfach gekantete P-Profil ist zudem besonders verwindungssteif und „Bisher mussten wir bei größeren Baustellen oft einen zusätzlichen Autokran mieten“, sagt der Geschäftsführer. „Dank unserer neuen Lkw mit PALFINGER-Kran und einer Reichweite von fast 30 Metern, hoffen wir künftig 70 bis 80 Prozent dieser Ladearbeiten selbst ausführen zu können.“ Dabei gehe es der Firma nicht alleine um die Kosteneinsparung, sondern auch um Flexibilität im Arbeitsalltag.

Ballungsräume vor der Haustüre

Das Einsatzgebiet von Benkert Dachbegrünung lag zu Anfang in ganz Deutschland. Allerdings kamen in den vergangenen Jahren so viele Aufträge hinzu, dass man sich mittlerweile größtenteils auf den süd- und mitteldeutschen Raum beschränken könne. Dazu hat die Firma in der kleinen Stadt Königsberg im nördlichen Bayern eine perfekte Lage, wodurch die Ballungsräume Nürnberg/Erlangen/Fürth sowie Würzburg, Frankfurt und Regensburg gut zu erreichen sind. „Das kommt besonders unseren Mitarbeitern zugute, denn es ist verständlich, dass diese am Abend, wenn möglich, zu Hause bei ihren Familien sein wollen,“ ist sich Volker Benkert bewusst. Die Wünsche seiner Angestellten haben ohnehin einen wichtigen Stellenwert für den Gärtnermeister. So wirbt er auf den neuen Lkw mit einer Vier-Tage-Woche um neue Kollegen und bezog seine Fahrer bei der Neubeschaffung der Fahrzeuge mit ein. Für diese war nach einem ersten Besuch bei PALFINGER und einer Vorführung schnell klar, dass es ein solcher Kranaufbau werden muss. Denn wie Silvio Kupfer feststellt: „Es gibt nichts besseres.“ Die Firma Dinkel Karosserie-Fahrzeugbau GmbH aus Wertheim am Main montierte schließlich die Krane auf die MAN-Fahrgestelle und lieferte die Anhänger.

Serviceverträge erleichtern die Planung

Auch das dichte Netz von 180 Servicepartnern war für die Benkert Dachbegrünung ein Pluspunkt bei der Entscheidung für PALFINGER. „Wie wichtig Service ist, wissen wir aus eigener Erfahrung“, sagt der Geschäftsführer. Denn in den meisten Fällen sei es nicht damit getan, ein Dach nur anzupflanzen, sondern der Bewuchs – größtenteils Sedumpflanzen oder auch Gräser – sind auch regelmäßig zu pflegen. Beispielsweise im Frühjahr durch Düngen und im Herbst durch Zurückschneiden. „Viele Kunden haben hierzu Pflegeverträge mit uns abgeschlossen. Das erleichtert die Planung der Maßnahmen sowie der Einsatzzeiten und unsere Auftraggeber brauchen sich um nichts weiter zu kümmern. Außerdem haben sie eine feste Basis für ihre Kostenkalkulation.“ Aus dieser Erfahrung denkt Volker Benkert auch darüber nach, für seine Fahrzeuge und die PALFINGER-Aufbauten Service- und Reparaturverträge abzuschließen. Denn er ist der Meinung: „Besser und einfacher kann ich es doch gar nicht haben.“

Gebietsverkaufsleiter Sebastian Nilkens verweist darüber hinaus auf eine weitere Verbesserung: Die PALFINGER-Connected-App. „Diese ist mit der Fahrzeug-Telematik verbunden und lässt mehrere Nutzergruppen zu. Dem Bediener zeigt sie zum Beispiel das Lastdiagramm mit einem Berechnungstool an. Außerdem informiert sie über die notwendigen Wartungsarbeiten und -punkte. Nach getaner Arbeit kann der Fahrer dies über die App bestätigen, sodass auch der Fuhrparkleiter sieht, was bereits ausgeführt wurde oder noch zu erledigen ist.“ Der Zugang für den Servicepartner ermögliche darüber hinaus auch der Werkstatt, die nächste Wartung zu planen oder Fehlerspeicher online auszulesen.

Positive Nebeneffekte

Für die Zukunft ist Volker Benkert überzeugt, mit PALFINGER die richtige Wahl getroffen zu haben. Schließlich geht er davon aus, dass die Nachfrage nach Dachbegrünung zunehmen und ihn vor weitere Herausforderungen stellen wird, denen er mit der neuen Technik wesentlich gelassener entgegensehen kann. „Der Bauboom der letzten Jahre hat uns viele Aufträge verschafft und das Thema Wasserrückhaltung gewinnt weiter an Bedeutung. Ganz zu schweigen von den positiven Nebeneffekten einer Dachbegrünung: Im Sommer temperiert diese die Räume darunter, sodass sie sich weniger aufheizen und im Winter hat die Bepflanzung eine isolierende Wirkung. Sollte gar eine Solaranlage auf dem Dach installiert sein, so arbeitet diese – durch den Kühleffekt – noch effektiver.“ Solaranlagen hat Volker Benkert auch auf dem firmeneigenen Gelände in Betrieb und lädt damit einen Teil seiner Elektro-Auto-Flotte. Denn Umweltschutz beginnt für den Unternehmer auf dem eigenen Dach.

Rückfragehinweis

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