PALFINGER News

Schwäbische Tugenden

04.03.2021
Es gibt zahlreiche Eigenschaften die einen Schwaben charakterisieren. Genau diese fordert das Aletshauser Transportunternehmen Rogg auch von der Hebetechnik von PALFINGER.

„Schaffa, schaffa, Häusle baua.“ – das ist wohl der typische Spruch, der beinahe jedem Deutschen über die Lippen geht, wenn vom Schwaben die Rede ist. Und genau hier kommt beim Transportunternehmen Rogg der neue Baustoffkranzug zum Einsatz, den das Unternehmen im Mai 2019 erworben hat. Bis zu 36 Paletten mit Baustoffen für Bauherren werden mit diesem Gespann auf einmal transportiert. Der Mercedes Actros 2651 ist für den Ziegelsteintransport bestens ausgestattet: Vollluftfederung, Retarder, Lenkachse. Doch was wäre die Zugmaschine ohne eine entsprechende Ausstattung für das Transportgut. Nur das Beste ist für das Unternehmen nahe Augsburg gut genug: der Anhänger von Schwarzmüller, der Aufbau von Stark und selbstverständlich der Baustoffladekran PALFINGER PK 22.001L TEC 7. Selbstverständlich ist der Aufbau zertifiziert nach Code XL und die Ladefläche ist mit einem Antirutschboden zur besseren Ladungssicherung ausgestattet. All diese Komponenten erfüllen die Charaktereigenschaften eines Schwaben: Fleiß, Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Bescheidenheit.

Im April 1970 gründete Josef Rogg mit einem 2-Achs-Kipper das Fuhrunternehmen und ist seit dieser Zeit selbst mit einem Fahrzeug für seine Kunden unterwegs. Ob sich der Firmengründer damals erträumt hat, dass er 50 Jahre später ein Transportunternehmen mit 33 Fahrzeugen besitzt und die Unternehmensnachfolge durch seinen Sohn Markus Rogg gesichert ist? Hier zahlt sich die erste schwäbische Tugend aus: Bescheidenheit. Das Unternehmen ist langsam, aber beständig gewachsen, setzt nicht auf die schnelle „Mark“. Erst nach 35 Betriebsjahren gönnt sich das Unternehmen ein neues Betriebsgebäude mit eigener Werkstatt.

„Mit unseren derzeit 5 Baustoffkranzügen sind wir täglich im gesamten süddeutschen Raum von Stuttgart bis Garmisch, Ingolstadt bis Lindau für unsere Kunden unterwegs. Die Fahrzeuge mit Ladekran und Steinstapelzange transportieren von Pflastersteinen über Dachziegel, Kalksandsteine bis zum Schnittholz alles was auf den Baustellen benötigt wird“, erklärt Juniorchef Markus Rogg. Für Josef und Markus Rogg gab es bei der Auswahl der Komponenten für das Baustofftransportfahrzeug keine Alternative zum Kran von PALFINGER. „Wir sind seit mittlerweile über 20 Jahre treuer PALFINGER Kunde. Das liegt nicht zuletzt auch an der guten Betreuung unseres Händlers vor Ort. Die Firma Hofner Hebetechnik in Friedberg bei Augsburg steht uns bei jeder Kaufentscheidung mit einem auf uns zugeschnittenen Angebot beratend zur Seite“, bringt es Markus Rogg auf den Punkt.

Den neuen Lkw fährt Thomas Finger, der seit 4 Jahren für das Aletshauser Unternehmen unterwegs ist. Drei bis fünf Baustellen fährt der Fahrer täglich an. Die zweite schwäbische Tugend – Fleiß – ist damit erfüllt. Vom privaten Häuslebauer bis hin zur Großbaustelle. Die Herausforderungen auf den Baustellen sind immer anders. Steht eine Lieferung auf einer Großbaustelle an, so ist diese meist schnell erledigt, da ausreichend Platz zur Verfügung steht und die Bauherren eine entsprechende Logistik vor Ort organisiert haben. Anspruchsvoller sind die Privatbaustellen: enge, kurvige und teils schlecht befestigte Zufahrten sowie Hanglagen. Oftmals sind die Abstellmöglichkeiten für die Paletten begrenzt. Die bestellten Steine müssen – wie beim Hausbau selbst - dicht an dicht gesetzt werden nicht selten auf beiden Seiten des Transportfahrzeugs.

Hier kann der PALFINGER Baustoffladekran seine wichtigsten Vorzüge ausspielen: Zuverlässigkeit und Gründlichkeit. Die noch verbleibenden schwäbischen Tugenden. Thomas Finger steigt auf den Hochsitz seines L-Krans und hat von hier aus, einen nahezu perfekten Blick auf die Ladeflächen aber auch auf die Abstellflächen rechts und links des Lkw-Gespanns. Erste Maßnahme, bevor Thomas Finger mit dem Abladen beginnen kann: die Absicherung des Gespanns. Hierfür nutzt er die PALFINGER-Funktion HPSC. HPSC bedeutet für den Kranfahrer ein Maximum an Komfort und Sicherheit – auch bei Kraneinsätzen unter eingeschränkten Platzverhältnissen. Im stark verbauten, engen Einsatzort kann das Fahrzeug nun auf nur eine Seite abgestützt werden. Dank HSPC-Plus LOAD ist auch in solchen Fällen eine sichere Kranarbeit gewährleistet, denn es muss nicht länger darauf geachtet werden vordefinierte Abstützzustände zu erreichen. HSPC nutzt Rechenalgorithmen, um zu jedem Schwenkwinkel des Armsystems und für jede Abstützsituation den zulässigen Arbeitsbereich zu berechnen.

Der Namenszusatz „LOAD“ ist die Beladungserkennung, welche die Neigung als zusätzlichen Parameter für die Standsicherheit heranzieht und damit die Leistung und so auch Reichweite des Kranes optimiert. HPSC-Plus LOAD reagiert auf den Beladungszustand des LKWs und errechnet die passende maximale Lastgrenze. Thomas Finger muss sich weder um seine Sicherheit noch um die seines wertvollen Gespanns Gedanken machen. HPSC und LOAD ergänzen sich perfekt und übernehmen automatisch die Aufgaben der Standsicherheitsüberwachung – egal, ob das Fahrzeug unbeladen, teilbeladen oder voll beladen ist. Damit erfüllte der Ladekran die immer anspruchsvollere Aufgaben und bedient sich dabei komplexer elektronischer Steuerungs- und Überwachungssysteme. Hydraulik, Elektronik und Sensorik arbeiten Hand in Hand zusammen. Wichtig, wenn beispielsweise knapp 2 Tonnen Pflastersteine am Kran hängen und mit dem Auslegearm in knapp 14 m Entfernung abgesetzt werden sollen. Die Hubkraft ist für das Transportunternehmen Rogg ein wichtiger Parameter bei der Durchsicht der technischen Daten vor dem Kauf eines Krans. Auch das tropfenförmige P-Profil, die markante Form aller Ausschub- und Armsystem der TEC-Kranreihe, ist besonders verwindungssteif und biegt sich unter Last wengier durch. Das lässt größere Lasten zu und steigert die Leistung des Krans. Hier erfüllt PALFINGER seit Jahren die Ansprüche des Unternehmers.

Jetzt ist das Geschick von Thomas Finger gefragt: Er greift nach den beiden Joysticks, die an den Armlehnen des Hochsitzes angebracht sind und beginnt damit, die erste Palette zu greifen. „Die elektronische Steuerung mit Joystick möchte ich nach der Einarbeitungsphase nicht mehr hergeben. Im Vergleich zur alten hydraulischen Steuerung hat sich hiermit der Bedienkomfort um ein Vielfaches verbessert“, erklärt der Schwabe. Die neue Steuerungsart basiert auf elektronisch vorgesteuerten Joysticks und Pedalen. Sie ermöglicht den Einsatz von HPSC-Plus LOAD und S-HPLS auf L-Kranen ohne Funkfernsteuerung. Für Thomas Finger ist diese Option das Highlight seines PALFINGER PK 22.001L TEC 7. Millimetergenau lässt sich damit die erste Palette mit Ziegelsteinen in der engen Zufahrt zur Baustelle des Häuslebauers absetzen. Von nun an greift die Routine des Kranführers: er platziert eine Palette nach der anderen genau so, wie es sich der Bauherr wünscht, verschenkt keinen Platz. Innerhalb kürzester Zeit ist zunächst der Anhänger und dann auch die Zugmaschine entladen. „Die Reihenfolge ist wichtig. Solange ich Gewicht auf der Zugmaschine habe, kann ich die Paletten weit in die Einfahrt hineinheben, da die Standsicherheit gegeben ist“, erklärt Finger sein Vorgehen beim Abladen. Er fährt die Stützen ein, steigt vom Kransitz auf dem Lkw-Sitz und fährt zügig los zum nächsten Beladungsort. Denn auch Thomas Finger hat die schwäbische Mentalität in sich: „Schaffa, schaffa, Häusle baua.“

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