PALFINGER News

Einer für alles

16.11.2017
Beim Garten- und Landschaftsbauer Korkmaz im Herzen Berlins sind Pal-finger-Recyclingkrane unersetzlich. Aufgebaut auf Kipper-Lkw kommen sie für viele Aufgaben zum Einsatz.

Ohne geht es nicht mehr. In 2016 hat Ali Korkmaz seinen ersten Kipper mit Palfinger-Kran gebraucht gekauft und dessen Vorzüge schnell erkannt. Bei nahezu allen anfallenden Kleinarbeiten, die sein Garten- und Landschaftsbaubetrieb zu erledigen hat, kann der Geschäftsführer den zweiachsigen Kran-Lkw einsetzen. Lediglich bei der Tonnage sind dem MAN TGS 18.360 samt Epsilon E110L plus Grenzen gesetzt. Deshalb musste schnell ein zweites, größeres Gerät her. Seit drei Monaten verstärkt daher ein neuer 26-Tonner mit Epsilon M12L 80 Master Drive aus der neuen Palfinger M-Serie den Fuhrpark des mittelständischen Unternehmens.

„Der neue Dreiachser mit KH-Kipper und Palfinger-Recyclingkran am Heck ist ein echter Tausendsassa. Mutterboden wegfahren, Pflastersteine liefern oder Sickergruben ausheben – mit dem Gerät ist alles machbar“, lobt Ali Korkmaz seinen neuen 6x4-Lkw und schickt den Lkw-Fahrer des grasgrünen MAN TGS 26.460 nach Köpenick, um den Aushub einer Baustelle abzuholen und zur Baustelle eines Einfamilienhauses nach Kleinmachnow zu bringen.

Ein Radlader vor Ort erspart dem Kraftfahrer diesmal das Beladen mit eigenem Heckkran. Den Palfinger-Kranarm muss er nur aus dem Kipper-Aufbau herausheben, um den Weg für die drei Kubikmeter Sand aus der gefüllten Radladerschaufel frei zu machen. Nach drei Ladungen ist der Kipper voll. Den Kran legt der Mann am Steuer sanft auf den Sand ab und die Tour in den Südwesten Berlins kann beginnen.

Das Abladen in der Baulücke der Kleinmachnower Wohnsiedlung bereitet dem Fahrer ebenfalls keine Probleme. Geschickt jongliert er sein Gefährt schräg rückwärts durch die Einfahrt und platziert den Dreiachser zwischen Baustelle und dicken Stamm eines Laubbaums auf dem Grundstück. Dabei musste der Fahrer nur aufpassen, mit dem Recyclingkran der „Next Epsolution“-Generation nirgends im Geäst der Bäume hängen zu bleiben. Knickarm hoch, Stützen ausgefahren, Kippmulde nach links neigen und schon rieselt das Material von der Ladefläche. Nachdem der Kraftfahrer anschließend den Laster ein paar Meter vorgezogen hat, nimmt er auf dem gefederten, umklappbaren Hochsitz des Epsilon M12L Platz. Er schafft mit seinem Zweischalengreifer einen Großteil des Materials näher an die Baustelle heran, um den Männern vor Ort die Arbeit zu erleichtern. Die exakte Steuerung des Greifers gelingt über Joysticks an den verstellbaren Armlehnen und den beiden Fußpedalen fast spielend.

„Mit dem acht Meter weit reichenden Heckkran kommen wir auf vielen Baustellen dichter ans Geschehen heran, als es mit unseren Baggern oder Radladern möglich wäre“, erklärt Korkmaz die Vorzüge seiner vielseitig verwendbaren Lkw. Muss er Bäume an der Straße pflanzen, hebt der Kran des Lkw die benötigen Baumgruben aus. Für Baustellen kann der Lkw-Fahrer selbst Splitt, Sand, Kies oder andere Schüttgüter aufnehmen und anliefern. Paletten mit Pflastersteinen hebt der Kran per Lastketten und Hebebänder in Eigenregie auf und von den Ladeflächen. Die gleiche Prozedur findet statt, wenn Rollrasen aufzuladen und auszuliefern ist. Das Einsatzspektrum ist schier unendlich.

Selbst Sickergruben für Einfamilienhäuser wurden mit dem Kran-Lkw schon ausgekoffert. Die 700 Kilo schweren Betonringe mit 2,30 Meter Durchmesser konnte der Garten- und Landschaftsbauer dank Heckkran gleich mitbringen, vor Ort selbst abladen und einbauen. Auch beim Neubau oder der Rekultivierung von Straßenböschungen habe der MAN mit Palfinger-Kran schon wertvolle Dienste geleistet. Dank seiner immensen Reichweite war das Auftragen von 30 Zentimeter Mutterboden nahezu ein Kinderspiel. Bagger oder Radlader wären dort nie hingekommen. Auf vier Kilometer Länge musste der Boden auf fünf bis zehn Meter Breite erst abgetragen und dann neues Material aufgebracht werden. Für derartige Tätigkeiten sei der Mittelklassekran mit einer Hubkapazität bis zwölf Tonnen ideal geeignet.

Reicht der Platz auf der Fahrzeug-Ladefläche nicht aus, kommt zusätzlich ein zweiachsiger Zentralachsanhänger an den Haken des Lkw. Den Kippanhänger musste der Fahrer ankoppeln, bevor er am Nachmittag Schnittgrün aus Blankenfelde abholen und zur Kompostierung bringen konnte. Die drei großen Haufen frisch geschnittenen Grases hätte der Lkw nicht allein mit einer Fuhre abfahren können. Jetzt putzte die Greifschaufel des Palfinger-Heckkrans sämtliches Schnittgrün von der Wiese und verfrachtete es nacheinander im flotten Tempo auf die beiden Ladeflächen der Kipperfahrzeuge.

Für die Lkw mit Ladekran hat Korkmaz jeden Tag ausreichend zu tun. Ihm stehen parallel zu den beiden Lkw noch ein Drei-Tonnen-Minibagger, zwei Radlader für 5,0 und 6,5 Tonnen sowie sieben Transporter mit Pritsche und drei Pkw zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es in der Firma noch insgesamt 18 kleine Winterdienstfahrzeuge mit Pritsche, von denen vier ganzjährig rollen und mit Tank auf der Ladefläche für die Pflanzenbewässerung zum Einsatz kommen.

1999 hat Ali Korkmaz sein Unternehmen gemeinsam mit seinen zwei Brüdern gegründet. Die beiden sind als Vorarbeiter tätig. Heute beschäftigt er eine Stammbelegschaft von insgesamt 25 Mitarbeitern, die in den Wintermonaten um zehn Saisonkräfte aufgestockt wird. Der Winterdienst macht beim ihm 20 bis 30 Prozent des Umsatzes aus. Den restlichen Umsatz steuern Landschaftsbau, Neugestaltung und Grünanlagenpflege bei. Sein Unternehmen ist in ganz Berlin und Brandenburg auf Achse. Die Korkmaz-Mannschaft agiert in einem Umkreis von 50 bis 80 Kilometer um den Firmensitz in Berlin-Treptow und ist in der Regel zwischen 7:00 und 16:00 Uhr im Einsatz. Je nach Saison kann es aber auch länger gehen.

Die leichten Pritschenfahrzeuge mit Schneepflug und Streuer für den Winterdienst bleiben etwa zehn Jahre im Einsatz. Auch der neue Lkw mit Kran-Aufbau soll mindestens zehn Jahre halten. Dazu wurden Wartungsverträge für Lkw und Kran abgeschlossen. Den Service übernimmt die CTM Fahrzeugbau GmbH, die als autorisierter Palfinger-Vertriebs- und Servicepartner auch den Heckkran für die Korkmaz Garten- und Landschaftsbau bestellt und montiert hat. Ohne einen guten Servicepartner für das Kranfahrzeug geht es eben nicht.

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